JIS-Rohr nahtlos oder geschweißt? E-, S-, B-Kürzel und EN 10216/10217

Die Prüfbescheinigung eines japanischen Lieferanten führt das Rohr als „STPG370-E-G 100A × Sch40“. Ihre Bestellung verlangt aber nahtlose Rohre, etwa nach EN 10216-2 (z. B. P235GH) oder ASTM A106 Grade B. Ist das japanische Rohr nahtlos? Die Antwort steht im kurzen Kürzel hinter der Sorte: „-E-“ steht für elektrisch widerstandsgeschweißtes Rohr (ERW), „-S-“ für nahtlos (seamless). STPG370-E-G ist also ein ERW-Rohr im Schweißzustand und kein nahtloses Rohr.
Dieser Beitrag erklärt, wie Sie die JIS-Kürzel für das Herstellverfahren (S, E, B) und die Endbehandlung (H, C, G) lesen. Er zeigt, wie sich ERW- und nahtlose Rohre unterscheiden und wie die Kürzel zu EN 10216/10217 sowie ASTM A53 (Typ E und S) und A106 passen. Außerdem erfahren Sie, was Sie vor Annahme oder Bestellung beim Lieferanten klären sollten.
- Herstellkürzel: S = nahtlos, E = elektrisch widerstandsgeschweißt, B = feuer- bzw. ofengeschweißt (japanisch tansetsu), A = lichtbogengeschweißt.
- Kürzel der Endbehandlung (nach S oder E): H = warmfertig, C = kaltfertig, G = im Schweißzustand (nur ERW).
- SGP (JIS G 3452) gibt es nie nahtlos. Die Norm kennt nur E und B. Für nahtlose Kohlenstoffstahlrohre nennt eine japanische Spezifikation STPG mit „-S-“ (z. B. STPG370-S) oder STS.
- Die Festigkeitsanforderung der Sorte hängt nicht vom Verfahren ab. STPG370 muss dieselbe Mindestzugfestigkeit erreichen, ob ERW oder nahtlos.
- Nächstliegende Gegenstücke: JIS „-S-“ liegt nahe bei EN 10216 (nahtlos) und ASTM A53 Typ S bzw. A106. JIS „-E-“ liegt nahe bei EN 10217 (geschweißt) und ASTM A53 Typ E. Die Normen sind vergleichbar, aber nicht identisch.
Inhalt
- So lesen Sie „STPG370-E-G“
- ERW- und nahtlose Rohre: So werden sie hergestellt
- ERW- und nahtlose Rohre im Vergleich
- JIS-Kürzel im Vergleich zu EN 10216/10217 und ASTM A53/A106
- Welche JIS-Rohrnormen ERW, nahtlos oder beides zulassen
- Verfahren wählen und festlegen
- Checkliste: JIS-Rohrangabe oder Prüfbescheinigung prüfen
- Fragen an den japanischen Lieferanten
- Grenzen dieses Beitrags
- FAQ
- Quellen
So lesen Sie „STPG370-E-G“
Eine japanische Rohrangabe für Druckrohre folgt meist der Reihenfolge Sorte, Herstellkürzel, Größe. Bei „STPG370-E-G 100A × Sch40“ bedeutet das:
- STPG370 ist die Sorte nach JIS G 3454 („Carbon steel pipes for pressure service“, Kohlenstoffstahlrohre für Druckbeanspruchung) mit einer Mindestzugfestigkeit von 370 N/mm² (MPa).
- -E-G ist das Herstellverfahren: E für elektrisch widerstandsgeschweißt, G für „as-welded“, also im Schweißzustand (weder warm noch kalt nachbehandelt).
- 100A × Sch40 ist die Nennweite (yobi-kei; 100A = 4B = NPS 4, A = metrisch, B = zöllig) und die Wanddickenreihe (Schedule).
Das Herstellkürzel lesen Sie in zwei Schritten. Der erste Buchstabe nennt, wie das Rohr geformt wurde (S, E oder B), der zweite, wie es endbehandelt wurde (H, C oder G). Feuergeschweißtes SGP-Rohr trägt nur „-B“, ohne Buchstaben für die Endbehandlung.
Die von der Norm geforderten Angaben stehen in einer Zeile auf der Rohraußenseite. Das Herstellkürzel folgt unmittelbar auf die Sorte.
Beispiel 1: Kohlenstoffstahlrohr für Druckbeanspruchung (ERW)
WerkskürzelHersteller und WerkJIS-ZeichenZertifizierungsstelle und NummerSTPG370Sorte-E-GVerfahren (E = ERW, G = Schweißzustand)2024.8Herstelljahr und -monat100A×Sch40Nennweite und WanddickeBeispiel 2: Kohlenstoffstahlrohr für allgemeine Rohrleitungen (feuergeschweißt)
WerkskürzelHersteller und WerkJIS-ZeichenZertifizierungsstelle und NummerSGPSorte-BVerfahren (B = feuergeschweißt)2024.8Herstelljahr und -monat50ANennweiteNach Kennzeichnungsbeispielen im JFE-Steel-Katalog für Rohrleitungsrohre (Beispielwerte). Die Norm legt die Reihenfolge der Angaben nicht fest, sie unterscheidet sich je Hersteller. Die Bindestriche können durch Leerzeichen ersetzt sein. Gegen Nahtkorrosion beständige ERW-Rohre tragen eine Zusatzmarkierung wie „MN“.
| Kürzel auf Rohr oder Prüfbescheinigung | Herstellverfahren | So lesen Sie es |
|---|---|---|
| STPG370-S-H | nahtlos, warmfertig | S = nahtlos, H = warmfertig |
| STPG370-S-C | nahtlos, kaltfertig | C = kaltfertig (z. B. kaltgezogen) |
| STPG370-E-G | ERW, Schweißzustand | E = elektrisch widerstandsgeschweißt, G = nach dem Schweißen weder warm noch kalt endbehandelt |
| STPG370-E-H / -E-C | ERW, warmfertig / kaltfertig | nach dem Schweißen endbehandelt |
| SGP-E-G | SGP-ERW-Rohr (JIS G 3452), Schweißzustand | auch bei SGP-ERW-Rohr folgt auf das E ein H, C oder G |
| SGP-B | SGP, feuergeschweißt | B = feuergeschweißt, kein Buchstabe für die Endbehandlung |
Drei Dinge verraten das Verfahren, aber sie sind nicht gleich verlässlich. Belegt wird es durch die Rohrkennzeichnung und die Prüfbescheinigung des Herstellwerks (in Japan mill sheet genannt, umgangssprachlich Werkszeugnis). Der Blick ins Rohrinnere ist nur eine Stützprüfung.
- Die Kennzeichnung: Bei STPG (JIS G 3454) und ähnlichen Sorten folgt das Herstellkürzel auf die Sorte. „-S-“ bedeutet nahtlos, „-E-“ bedeutet ERW.
- Die Bohrung: Ein ERW-Rohr hat innen eine gerade Schweißlinie über die gesamte Länge. Ein nahtloses Rohr hat keine.
- Die Prüfbescheinigung: Das Zeugnis des Herstellers nennt Norm, Sorte und Herstellverfahren. Auf sie stützen Sie sich, wenn ein Rohrstück abgelängt wurde und keine Kennzeichnung mehr trägt.
Die innere Schweißlinie ist mitunter schwer zu erkennen. Die Werke tragen den Schweißwulst beim ERW-Rohr ab, und bei sauber gefertigten Rohren zeigt sich die Naht nur als leichte Farb- oder Glanzänderung. Entscheiden Sie das Verfahren nicht nach dem Aussehen, sondern anhand von Kennzeichnung oder Prüfbescheinigung.
Zur Prüfbescheinigung: Japanische Werke stellen sie nach JIS G 0415 aus, der japanischen Norm für Prüfbescheinigungen. EN 10204 mit dem Abnahmeprüfzeugnis 3.1 ist das europäische Gegenstück. Ob ein Dokument einem 3.1-Zeugnis entspricht, bestimmen Inhalt und Aussteller, nicht der Name auf dem Papier. Verlangen Sie daher in der Bestellung ausdrücklich die Art der Bescheinigung.
ERW- und nahtlose Rohre: So werden sie hergestellt
Das ERW-Rohr, auf Japanisch denpo-kan (電縫管), wird aus flachem Stahlband geformt und in Längsrichtung geschweißt. Der volle Name lautet „elektrisch widerstandsgeschweißtes Stahlrohr“; die Kurzform denpo bedeutet „mit Strom genäht“. ERW-Rohre gibt es aus Kohlenstoffstahl sowie aus nichtrostenden und niedriglegierten Stählen. Alle Rohre mit geschweißter Naht fasst man im Japanischen als Schweißrohre (yosetsu-kan) zusammen, und das ERW-Rohr ist dafür ein typisches Beispiel.
Das Stahlband wird kontinuierlich zum Rohr geformt, und die zusammentreffenden Kanten werden mit Hochfrequenzstrom verschweißt.
Nach dem Prozess im JFE-Steel-Katalog für Rohrleitungsrohre. Der Schweißwulst wird innen und außen abgetragen, ein Maßwalzwerk bringt das Rohr auf Endmaß.
Das Werk wickelt warmgewalztes Band (Coil) ab und formt es in Formwalzen schrittweise zum runden Rohr. Hochfrequenzstrom erwärmt die beiden Kanten, die dann zusammengepresst werden und die Schweißnaht bilden. Anschließend wird der Wulst abgetragen, das Rohr auf Maß gebracht und abgelängt. Der Revisionsentwurf zu JIS G 3452 (Ausgabe 2026) verlangt, den äußeren und inneren Wulst der Rohrkontur folgend zu entfernen. Der innere Wulst darf aber im Schweißzustand bleiben, wo sich das schwer umsetzen lässt.
Das Verfahren läuft kontinuierlich und deckt kleine bis große Durchmesser ab, deshalb ist das ERW-Rohr günstiger. Als Beispiele für die Leistungsfähigkeit der Werke nennt JFE Steel STPG als ERW-Rohr von 15A bis 650A, Nippon Steel von 10A bis 600A.
Das feuergeschweißte Rohr (tansetsu-kan, Kürzel B; im Deutschen auch Ofenschweißrohr) entsteht ebenfalls aus Band, doch die Naht wird mit Hitze und Druck statt mit elektrischem Widerstand verbunden. Im Feuerschweißwerk von JFE Steel wird das Band auf etwa 1.200 °C erwärmt und die spätere Nahtkante auf etwa 1.450 °C. Danach wird das Band zum Rohr geformt, die Naht verschmiedet und das Rohr auf Maß gestreckt. Feuergeschweißte Rohre kommen meist bis 100A zum Einsatz, größere Nennweiten sind überwiegend ERW. JFE Steel fertigt SGP zum Beispiel von 15A bis 100A feuergeschweißt. Lichtbogengeschweißte Rohre (Kürzel A) werden mit einem Lichtbogen aus Elektrode oder Draht geschweißt. Man findet sie bei großen STPY-Rohren und bei nichtrostenden Rohren (SUS-TP).
Das folgende Video stammt vom offiziellen Kanal von Kumkang Kind, einem koreanischen Hersteller von Stahlrohren und Bauschalungen. Es zeigt den ERW-Prozess.
Das nahtlose Rohr heißt in der JIS tsugime-nashi kokan (継目無鋼管) und wird ohne Schweißnaht hergestellt. Ein erwärmter Rundblock wird meist im Mannesmann-Schrägwalzverfahren in der Mitte zum Hohlkörper gelocht und danach auf Maß gewalzt.
Ohne Schweißen: Ein erwärmter Rundblock wird gelocht und dann zum Rohr ausgewalzt.
Nach dem Prozess für nahtlose Rohre im JFE-Steel-Katalog für Rohrleitungsrohre. Warm fertiggestellte Rohre heißen -S-H, zusätzlich kalt endbehandelte (z. B. kaltgezogene) heißen -S-C.
Ohne Naht ist das Gefüge rund um das Rohr einheitlich, und die Qualität einer Schweißnaht ist kein Thema. Das ist der wichtigste Vorteil. Ein nahtloses Rohrleitungssystem hat trotzdem Rundnähte, wo Rohre verbunden werden; nur das Rohr selbst hat keine Längsnaht. Nahtlose Rohre vertragen Innendruck und Torsion gut und lassen sich dickwandig fertigen. Das Werk Chita von JFE Steel nennt nahtlose Rohre bis 65,0 mm Wanddicke, Nippon Steel bis 51,5 mm.
Dem stehen Einschränkungen bei Abmessungsbereich, Maßhaltigkeit und Kosten gegenüber. Beim Lochen und Walzen wird die Wand leicht ungleichmäßig, enge Maßtoleranzen sind daher schwerer einzuhalten, und nahtlose Rohre kosten meist mehr als ERW-Rohre. Auch der Außendurchmesserbereich ist kleiner: 25,4–426,0 mm bei JFE und 27,2–426,0 mm bei Nippon Steel. Typische Einsätze sind Hochtemperatur- und Hochdruckleitungen in Öl- und Gasförderung, Kraftwerken und chemischen Anlagen. Der Rohrhersteller Tenaris zeigt den Prozess im Video „TenarisBayCity seamless pipe manufacturing“ (YouTube, englisch).
ERW- und nahtlose Rohre im Vergleich
Die Tabelle fasst die Unterschiede zusammen. Die Abmessungsbereiche sind Beispiele dafür, was Werke fertigen, keine Grenzen der Norm.
Ob eine Naht vorhanden ist, bestimmt die Unterschiede bei Abmessungen, Wanddicke, Maßhaltigkeit und Kosten.
Abmessungen und Wanddicken nach dem JFE-Steel-Katalog für Rohrleitungsrohre und dem Handbuch für Bauwerkstoffe von Nippon Steel. Die Toleranzen gelten für Wanddicken ab 3 mm (ERW) bzw. ab 4 mm (nahtlos, warmfertig).
Leicht übersehen wird: Die Festigkeitsanforderung der Sorte ist für beide Verfahren gleich. STPG370 muss mindestens 370 N/mm² Zugfestigkeit erreichen, ob ERW oder nahtlos. Dass dieselben Sortenwerte erfüllt sind, sagt aber noch nicht, ob ein Rohr für eine bestimmte Leitung zulässig ist. Das hängt von der Wanddickenreserve für Druck, Temperatur und Korrosion ab sowie von der anzuwendenden Norm oder Vorschrift, und der Rohrleitungsplaner entscheidet es im Einzelfall.
Bei der Maßhaltigkeit wird der Unterschied deutlicher. Warmfertige nahtlose Rohre haben tendenziell ungleichmäßige Wände, deshalb gibt JIS G 3454 ihnen eine weitere Wanddickentoleranz. Abbildung 5 wendet die Wanddickentoleranzen aus JIS G 3454 auf eine gängige Abmessung an, 100A Sch40.
Auf die Nennwanddicke von 6,0 mm angewendet, ergeben die Toleranzen ein Band von 1,65 mm bei warmfertigen nahtlosen Rohren und von 1,20 mm bei ERW-Rohren.
Annahmen: STPG370, 100A (114,3 mm Außendurchmesser), Nennwanddicke Sch40 6,0 mm (Maßtabelle von Nippon Steel). Die Toleranzen sind die Wanddickentoleranzen nach JIS G 3454 für ab 4 mm (nahtlos, warmfertig) bzw. ab 3 mm (ERW und nahtlos, kaltfertig). Die senkrechte Linie markiert die Nennwanddicke. Andere Normen und Abmessungen haben andere Toleranzen.
Beim Außendurchmesser zeigt sich dasselbe Bild. Bei 100A (114,3 mm Außendurchmesser) beträgt die Toleranz ±1 % (etwa ±1,1 mm) für nahtlose warmfertige Rohre und ±0,8 % (etwa ±0,9 mm) für ERW-Rohre. Zum Vergleich: ASTM A106 erlaubt eine Mindestwanddicke von höchstens 12,5 % unter Nennwert. Das ist dieselbe Minusabweichung, die JIS bei warmfertigen nahtlosen Rohren ab 4 mm Wanddicke zulässt.
Bei Wasser-, Luft- und Dampfleitungen mit niedrigerem Druck, für die SGP oder STPG infrage kommen, genügen oft beide Verfahren der Festigkeit nach. Die Wahl richtet sich dann häufig nach bisheriger Praxis oder den Konstruktionsrichtlinien des Anlagenbetreibers. Anders ist es bei Hochtemperatur- und Hochdruckleitungen und bei Leitungen, deren Prüfumfang vom Verfahren abhängt: Dort bestimmen die Betriebsbedingungen das Verfahren.
Ein Beispiel aus Japan sind Kraftwerke. Nach dem japanischen Elektrizitätswirtschaftsgesetz (Electricity Business Act) unterliegen Schweißnähte an bestimmten Rohrleitungen von Wärmekraftwerken der eigenen Schweißprüfung des Betreibers (yosetsu jishu kensa). Längsnähte an Dampfleitungen und ähnlichen Leitungen fallen dabei schon bei niedrigerem Druck in den Umfang als Rundnähte. Für Rohre ab 150 mm Außendurchmesser sind das 490 kPa für Längsnähte gegenüber 980 kPa für die übrigen Nähte dieser Leitungen. Deshalb legen manche Planer Leitungen ab 150A, die sonst in den Umfang fielen, nahtlos aus, sodass nur die Rundnähte geprüft werden müssen. Die Vorschriften kennen weitere Kategorien und Ausnahmen, und der tatsächliche Umfang richtet sich nach den Leitfäden des japanischen Wirtschaftsministeriums (METI). Das ist ein japanischer Regelungsgrund. Begegnet er Ihnen in einer Spezifikation, kann der Rohrleitungsingenieur auf japanischer Seite erklären, wie er für die jeweilige Anlage gilt.
JIS-Kürzel im Vergleich zu EN 10216/10217 und ASTM A53/A106
Die europäischen Normen unterscheiden das Herstellverfahren nicht über Kürzel in der Bezeichnung, sondern über getrennte Normenreihen: EN 10216 für nahtlose und EN 10217 für geschweißte Stahlrohre für Druckbeanspruchungen. ASTM nutzt dieselbe Idee mit anderen Bezeichnungen. ASTM A53 deckt geschweißte und nahtlose Rohre ab und nennt das Verfahren als Typ: Typ F (ofenstumpfgeschweißt, nur Grade A), Typ E (ERW, Grade A und B) und Typ S (nahtlos, Grade A und B). ASTM A106 gilt nur für nahtlose Rohre, in den Grades A, B und C, für den Hochtemperatureinsatz.
| JIS-Kürzel | Verfahren | Nächstliegende EN-Reihe | Nächstliegende ASTM-Bezeichnung | Hinweise |
|---|---|---|---|---|
| -S-H, -S-C | nahtlos (warm- oder kaltfertig) | EN 10216-1 (Raumtemperatur), -2 (erhöhte Temperaturen); für nichtrostende Stähle EN 10216-5 | A53 Typ S; A106 (nur nahtlos) | JIS unterscheidet die Endbehandlung (H oder C). EN 10216 sowie ASTM A53 und A106 kennen kein gleichwertiges Kürzel. |
| -E-G, -E-H, -E-C | ERW (Schweißzustand oder endbehandelt) | EN 10217-1, -2; für nichtrostende Stähle EN 10217-7 | A53 Typ E | Nicht zulässig, wo die Spezifikation „nahtlos“ oder EN 10216 bzw. A106 verlangt. |
| -B (nur SGP) | feuergeschweißt | keine unmittelbare Entsprechung in EN 10216/10217; als Gewinderohr liegt EN 10255 nahe (früher DIN 2440) | im Prinzip ähnlich zu A53 Typ F (ofenstumpfgeschweißt) | Andere Normen und Sorten. Nicht als austauschbar behandeln. |
| -A (STPY, SUS-TP) | lichtbogengeschweißt | für nichtrostende Stähle EN 10217-7 (geschweißt) | kein A53-Typ | Prüfen Sie die konkrete Produktnorm für den Werkstoff. |
Dass das Verfahren zusammenpasst, heißt nicht, dass auch die Sorten übereinstimmen. Die Mindestfestigkeiten liegen nah beieinander, sind aber nicht gleich. Die EN-Werte gelten für Wanddicken bis 16 mm und sind Richtwerte, maßgeblich ist die aktuelle Normausgabe:
| Sorte | Zugfestigkeit Rm | Streckgrenze (min.) |
|---|---|---|
| JIS G 3454 STPG370 | min. 370 MPa | 215 MPa |
| JIS G 3454 STPG410 | min. 410 MPa | 245 MPa |
| EN 10216-2 / EN 10217-2 P235GH | 360–500 MPa | 235 MPa |
| EN 10216-2 / EN 10217-2 P265GH | 410–570 MPa | 265 MPa |
| ASTM A53 Typ E/S und A106, Grade A | min. 330 MPa (48.000 psi) | 205 MPa (30.000 psi) |
| ASTM A53 Typ E/S und A106, Grade B | min. 415 MPa (60.000 psi) | 240 MPa (35.000 psi) |
Man liest oft, STPG410 liege A53- oder A106-Grade B am nächsten. Seine Mindestzugfestigkeit ist aber 5 MPa niedriger, er erfüllt eine Anforderung an Grade B also nicht automatisch. Bei den EN-Sorten kommt hinzu, dass die EN-Normen nicht nur Mindestwerte, sondern auch Höchstwerte der Zugfestigkeit, Kerbschlagarbeit und Prüfumfänge festlegen. JIS G 3454 beruht auf den ISO-Normen ISO 9329-1 und ISO 9330-1 (modifiziert), nicht auf EN oder ASTM. Rohre mit Doppelzertifizierung (mehrere Normen auf einem Zeugnis) sind mitunter erhältlich. Fragen Sie den Lieferanten, statt eine Gleichwertigkeit vorauszusetzen.
Zwei Hinweise für Anlagen in Europa. Erstens ist die Schweißnahtwertigkeit z in der Berechnung nach EN 13480-3 (Metallische industrielle Rohrleitungen) vom Verfahren und vom zerstörungsfreien Prüfumfang abhängig; geschweißte Rohre können dort einen Wert unter 1,0 erhalten und bräuchten dann eine größere Wanddicke. Welcher Wert gilt, entnehmen Sie der Ausgabe der Norm, die Ihr Projekt verwendet. Nach ASME B31.3 wird für A53 Typ E üblicherweise 0,85 gegenüber 1,00 bei nahtlosen Rohren angegeben.
Zweitens: Fallen die Rohre als Teil einer Rohrleitung unter die Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU, müssen die Werkstoffe die Anforderungen der Richtlinie erfüllen, und JIS-Sorten stehen nicht in den harmonisierten EN-Normen. Ob dann eine Werkstoffzulassung oder ein Einzelnachweis nötig ist, klären Sie mit dem Hersteller des Druckgeräts und der benannten Stelle. Das ist unabhängig von den wiederkehrenden Prüfungen des Betreibers nach der Betriebssicherheitsverordnung. Beide Fragen gehören in die Projektspezifikation, nicht in die Rohrbestellung allein.
Welche JIS-Rohrnormen ERW, nahtlos oder beides zulassen
Zuerst kommt die Norm: Sie begrenzt, welche Verfahren Sie bekommen können. Abbildung 6 zeigt die zugelassenen Verfahren der wichtigsten JIS-Rohrleitungsnormen.
● = von der Norm zugelassenes Verfahren. Bei SGP gibt es kein nahtloses (S) Rohr, und STS ist nur nahtlos.
| Norm und Kürzel | Typischer Einsatz | S nahtlos | E ERW | B feuer-geschweißt | A lichtbogen-geschweißt |
|---|---|---|---|---|---|
| JIS G 3452 SGP | Dampf, Wasser, Öl, Gas und Luft bei verhältnismäßig niedrigem Druck | – | ● | ● | – |
| JIS G 3442 SGPW | Wasserleitungen für Klima, Brandschutz, Entwässerung u. Ä. | – | ● | ● | – |
| JIS G 3454 STPG | Druckleitungen bis etwa 350 °C | ● | ● | – | – |
| JIS G 3455 STS | Leitungen mit höherem Druck bis 350 °C | ● | – | – | – |
| JIS G 3456 STPT | vor allem Leitungen über 350 °C | ● | ● | – | – |
| JIS G 3460 STPL | Tieftemperaturleitungen unter dem Gefrierpunkt | ● | ● | – | – |
| JIS G 3458 STPA | vor allem Hochtemperaturleitungen (legierter Stahl) | ● | – | – | – |
| JIS G 3459 SUS-TP | nichtrostende Leitungen für Korrosion, Tief- oder Hochtemperatur | ● | ● | – | ● |
| JIS G 3457 STPY | Niederdruckleitungen großer Durchmesser | – | – | – | ● |
Nach der Verfahrensspalte in der Q&A „Verwendung und Geltungsbereich von JIS-Stahlrohren“ von JFE Steel und nach den Revisionsentwürfen der JIS, die der Japanische Eisen- und Stahlverband (JISF) veröffentlicht. SUS-TP (JIS G 3459) lässt neben S, A und E auch Laserschweißen (L) zu. ● zeigt, was die Norm erlaubt; die tatsächlich lieferbaren Abmessungen unterscheiden sich je Werk (Beispiel: JFE fertigt STPT nur nahtlos, 20A–400A).
„SGP nahtlos“ wird oft gesucht, aber es existiert nicht in der Norm. JIS G 3452 lässt nur ERW (E) und feuergeschweißte (B) Rohre zu. Brauchen Sie nahtlose Kohlenstoffstahlrohre aus Japan, legen Sie die nahtlose Ausführung von STPG fest, etwa STPG370-S.
Für höheren Druck ist STS (JIS G 3455) der übliche Kandidat, über etwa 350 °C STPT (JIS G 3456). Nichtrostende Rohre (SUS-TP, JIS G 3459) gibt es nahtlos (S) und geschweißt: automatisch lichtbogengeschweißt (A), laserverschweißt (L) und ERW (E). Beachten Sie, dass A, das Kürzel für lichtbogengeschweißt, ein anderes Verfahren ist als ERW (E). Zur Werkstoffzuordnung beim Edelstahl: SUS304 liegt nahe bei 1.4301 / X5CrNi18-10 (EN 10088), ob Sorte und Lieferform wirklich passen, klären Sie mit dem Lieferanten.
Verfahren wählen und festlegen
Die Prüfungen beim Wareneingang bestätigen, was angekommen ist. Dieser Abschnitt behandelt, was Sie vor der Bestellung entscheiden und aufschreiben. Das Verfahren wählen Sie nicht am Rohr allein: Gehen Sie von den Betriebsbedingungen aus, wählen Sie die Norm, legen Sie das Verfahren innerhalb dieser Norm fest und bestätigen Sie es bei Lieferung anhand der Kennzeichnung.
Wer in der Reihenfolge Bedingungen → Norm → Verfahren → Wareneingangsprüfung entscheidet, vermeidet Ratespiele und Verwechslungen.
Die Normenwahl ist eine Orientierung nach dem Geltungsbereich der jeweiligen JIS (JFE-Steel-Q&A und -Katalog). Bei regulierten Anlagen wie Kraftwerken und Hochdruckgasanlagen haben die gesetzlichen Anforderungen Vorrang.
Für allgemeine Wasserver- und -entsorgung, Druckluft und Niederdruckdampf in Werken reicht in den meisten Fällen SGP oder STPG als ERW-Rohr. Nahtlos wählen Sie für Hochtemperatur- und Hochdruckleitungen mit dicken Wänden und für Leitungen, in denen Sie weniger Schweißnähte haben wollen. Auch die Schedule-Reihen unterscheiden sich je Norm: JFE Steel nennt STPG in Sch 10–80 und STS in Sch 40–160.
Ein ERW-spezifisches Risiko bei Wasser ist die Nahtkorrosion (grooving corrosion): Die Schweißnaht korrodiert rillenförmig entlang des Rohrs. Als Ursachen werden meist zwei genannt: Die Schweißwärme hinterlässt im Bereich der Naht Gefügeunterschiede, und Mangansulfid-Einschlüsse (MnS) nehmen dort eine leicht korrodierende Form an. Für ERW-Rohre in anderen Anwendungen als Gas empfiehlt JFE Steel sein gegen Nahtkorrosion beständiges ERW-Rohr, das in den Kennzeichnungsbeispielen von JFE die Zusatzmarkierung „MN“ trägt.
JIS G 3452 (SGP) wurde am 20. Mai 2026 revidiert, und die neue Ausgabe enthält einen zusätzlichen Abschnitt „Vom Besteller zu liefernde Angaben“ (Information to be supplied by the purchaser). JIS G 3454:2026 (STPG), am selben Tag erschienen, hat denselben Abschnitt. Für SGP nennt der Revisionsentwurf:
- Herstell- und Endbehandlungsverfahren (z. B. E-G oder B)
- Rohrenden (mit Gewinde oder glatt)
- Verzinkung (schwarzes Rohr oder verzinktes, „weißes“ Rohr)
- Größe (Nennweite)
Bei STPG und ähnlichen Sorten kommen der Schedule und, falls nötig, Anforderungen an Nahtprüfung oder Wärmebehandlung hinzu. Ist das Verfahren für eine Leitung wichtig, schreiben Sie das Kürzel auf Zeichnungen und Einkaufsspezifikationen vollständig aus, zum Beispiel „SGP-E“ oder „STPG370-S-C“, um Verwechslungen bei der Lieferung zu vermeiden.
Checkliste: JIS-Rohrangabe oder Prüfbescheinigung prüfen
- Normnummer und Sorte (z. B. JIS G 3454 STPG370)
- Herstellkürzel: S, E oder B und der Buchstabe der Endbehandlung H, C oder G
- Verfahren auf der Prüfbescheinigung stimmt mit der Kennzeichnung auf dem Rohr überein
- Von der Norm zugelassenes Verfahren (kein nahtloses SGP; STS ist nur nahtlos)
- Ihre Projektspezifikation: Verlangt sie nahtlos (z. B. EN 10216 oder ASTM A106) oder lässt sie ERW zu (EN 10217 bzw. ASTM A53 Typ E)?
- Festigkeit der Sorte gegenüber der Projektanforderung (STPG410 gegenüber Grade B: 410 gegenüber 415 MPa Mindestzugfestigkeit)
- Nennweite und Schedule, geprüft gegen den Abmessungsbereich, den das Werk für dieses Verfahren liefern kann
- Wanddickentoleranz für das Verfahren (nahtlos warmfertig: +15 % / −12,5 % ab 4 mm)
- Wasserdruckprüfung oder zerstörungsfreie Prüfung durchgeführt, und welche
- Nahtprüfung oder Wärmebehandlung, falls Ihre Spezifikation sie für ERW-Rohre verlangt
- Art der Prüfbescheinigung (z. B. Abnahmeprüfzeugnis 3.1 nach EN 10204 gefordert?) und Aussteller
- Bei ERW-Rohr in Wasserleitungen: Wird ein gegen Nahtkorrosion beständiges Rohr gebraucht?
- Abgelängte Rohrstücke ohne Kennzeichnung sind auf eine Prüfbescheinigung rückführbar
Fragen an den japanischen Lieferanten
- Wie lautet für jede Position die vollständige Sorten- und Verfahrensbezeichnung (z. B. STPG370-S-H oder STPG370-E-G)?
- Können Sie in dieser Abmessung nahtlose Rohre liefern, und aus welchem Werk?
- Kann das Rohr zusätzlich nach EN 10216/10217, ASTM A53 oder A106 zertifiziert werden oder nur nach JIS?
- Wurde jedes Rohr wasserdruckgeprüft oder mit Ultraschall bzw. Wirbelstrom geprüft?
- Ist bei ERW-Rohr der Innenwulst entfernt, und ist die Schweißnaht wärmebehandelt?
- Ist das ERW-Rohr für Wasserleitungen ein gegen Nahtkorrosion beständiges Rohr?
- Welche Art Prüfbescheinigung stellen Sie aus, und nennt sie das Herstellverfahren?
Diese E-Mail können Sie anpassen, wenn die Unterlagen das Verfahren nicht klar erkennen lassen:
Betreff: Herstellverfahren der Rohre zur Bestellung [Nummer]
Sehr geehrte/r [Name],
vielen Dank für die Prüfbescheinigungen zur Bestellung [Nummer]. Unsere Projektspezifikation verlangt für die Leitungen [Leitungsnummern] nahtlose Rohre (EN 10216-2 bzw. ASTM A106 Grade B oder eine von unserem Ingenieur freigegebene Alternative). Die Bescheinigung zu Position [Nummer] nennt „STPG370-E-G“, was nach unserem Verständnis ein ERW-Rohr im Schweißzustand ist.
Bitte bestätigen Sie uns das Herstellverfahren jeder Position und teilen Sie uns mit, ob nahtloses STPG (-S-H oder -S-C) oder ein doppelt zertifiziertes Rohr nach ASTM A106 oder EN 10216-2 in [Größe und Schedule] lieferbar ist. Bitte nennen Sie auch die voraussichtliche Lieferzeit und die Art der Prüfbescheinigung.
Mit freundlichen Grüßen
[Ihr Name]
Grenzen dieses Beitrags
- Abmessungsbereiche und Wanddickengrenzen sind Beispiele von JFE Steel und Nippon Steel. Andere Werke weichen ab; klären Sie das mit dem Lieferanten.
- Die Toleranzen stammen aus JIS G 3454 und hängen von Wanddicke und Größe ab. Prüfen Sie die aktuelle Ausgabe für Ihre Größe.
- Die Zuordnungen zu EN und ASTM nennen die nächstliegenden vergleichbaren Bezeichnungen, keine Gleichwertigkeit. Ob ein JIS-Rohr ein EN- oder ASTM-Rohr ersetzen darf, entscheidet der Rohrleitungsingenieur des Projekts nach der geltenden Vorschrift. Die EN-Werte in der Tabelle sind Richtwerte; maßgeblich ist die aktuelle Normausgabe.
- Regulierte Anlagen (Kraftwerke, Hochdruckgas u. Ä., in der EU auch Druckgeräte nach der Druckgeräterichtlinie) folgen eigenen Regeln, die der Norm vorgehen.
- Reihenfolge und Format der Kennzeichnung sind je Hersteller verschieden.
FAQ
Was bedeutet „E“ in STPG370-E-G?
E steht für elektrisch widerstandsgeschweißtes Rohr (ERW). Das folgende G bedeutet Schweißzustand, also keine Warm- oder Kaltendbehandlung nach dem Schweißen. Nahtloses STPG ist mit -S-H (warmfertig) oder -S-C (kaltfertig) gekennzeichnet.
Gibt es nahtlose SGP-Rohre?
Nein. JIS G 3452 (SGP) lässt nur ERW (E) und feuergeschweißte (B) Rohre zu. Brauchen Sie nahtlose Kohlenstoffstahlrohre, legen Sie STPG mit „-S-“ fest, etwa STPG370-S, oder für höheren Druck STS.
Ist STPG370 gleichwertig mit P235GH oder ASTM A106 Grade B?
Nein. A106 und EN 10216 sind nur nahtlos, STPG370 kann ERW oder nahtlos sein. Die Mindestzugfestigkeit von STPG370 (370 MPa) liegt zudem unter der von Grade B (415 MPa). STPG410 liegt mit 410 MPa näher, ist aber ebenfalls nicht identisch. Lassen Sie jeden Ersatz vom Rohrleitungsingenieur freigeben.
Was unterscheidet feuergeschweißte von ERW-Rohren?
Beim feuergeschweißten Rohr (B) wird das ganze Band erwärmt, und die Naht wird unter Druck verschmiedet. Beim ERW-Rohr (E) erwärmt elektrischer Strom nur die Nahtkanten, bevor sie zusammengepresst werden. JFE Steel fertigt SGP zum Beispiel bis 100A als feuergeschweißtes Rohr und ab 125A als ERW-Rohr.
Ist die Schweißnaht eines ERW-Rohrs schwächer?
Nicht grundsätzlich. Die Sortenanforderungen sind dieselben wie bei nahtlosen Rohren, und die Rohre werden vor dem Versand geprüft. Für SGP verlangt der Revisionsentwurf zu JIS G 3452 entweder eine Wasserdruckprüfung bei 2,5 MPa (25 bar) oder eine Ultraschall- bzw. Wirbelstromprüfung. Ob ein Rohr für eine Leitung geeignet ist, hängt von Druck, Temperatur, Korrosion und der geltenden Vorschrift ab. Bei Wasserleitungen ist die Nahtkorrosion ein größeres Thema als die Festigkeit.
Quellen
- Ausgabedatum, Geltungsbereich, ISO-Basis und Abschnitt „Vom Besteller zu liefernde Angaben“ von JIS G 3454:2026: Japanese Standards Association, JIS G 3454:2026, Vorschau (japanisch)
- Ausgabedatum, Geltungsbereich und Abschnitt „Vom Besteller zu liefernde Angaben“ von JIS G 3452:2026: Japanese Standards Association, JIS G 3452:2026, Vorschau (japanisch)
- Herstellkürzel, Toleranzen und Prüfoptionen nach JIS G 3454 (ältere englische Übersetzung): TubeSolution, „JIS G3454 Carbon Steel Pipes for Pressure Service“ (englisch)
- JIS G 3452: Verfahren, Kennzeichnung, Wasserdruckprüfung und Bestellangaben (Revisionsentwurf, Dezember 2025): Japanischer Eisen- und Stahlverband, Revisionsentwurf JIS G 3452 (japanisch); Revisionsentwurf JIS G 3454 (japanisch)
- Herstellverfahren, Abmessungsbereiche, Toleranzen, Kennzeichnungsbeispiele und Nahtkorrosion: JFE Steel, Katalog Rohrleitungsrohre (japanisch); JFE Steel, Baustoffleitfaden Kapitel 5 (japanisch); JFE Steel Werk Chita, ERW-Rohre (japanisch)
- Verfahrenskürzel je Norm: JFE Steel, Q&A „Verwendung und Geltungsbereich von JIS-Stahlrohren“ (japanisch)
- STPG-Abmessungen und Abmessungsbereiche der Werke: Nippon Steel, Handbuch Bauwerkstoffe 4-10 (japanisch); nahtloses Verfahren und Abmessungen: Nippon Steel, Herstellung von Stahlrohren (japanisch)
- ASTM A53, Typen und Grades: Federal Steel Supply, „ASTM A53“ (englisch); Project Materials, „Carbon Steel Pipes: A53, A106, A333“ (englisch)
- ASTM A106, Grades und Wanddickentoleranz: Totten Tubes, „ASTM A106 Seamless Carbon Steel Pipe“ (englisch); Wermac, „ASTM A106“ (englisch)
- Schweißnahtfaktoren nach ASME B31.3: Little P.Eng., „ASME B31.3 Quality Factors“ (englisch)
- Schweißprüfung an Wärmekraftwerken in Japan: METI, Leitfaden zur Schweiß-Eigenprüfung für Wärmekraftanlagen (japanisch)
- Europäische Normen (Titel und aktuelle Ausgabe bei DIN Media / Beuth prüfen): EN 10216-1, -2, -5 (nahtlose Stahlrohre für Druckbeanspruchungen), EN 10217-1, -2, -7 (geschweißte Stahlrohre für Druckbeanspruchungen), EN 10255 (Gewinderohre), EN 13480-3 (Metallische industrielle Rohrleitungen, Konstruktion und Berechnung), EN 10204 (Arten von Prüfbescheinigungen), Richtlinie 2014/68/EU (Druckgeräte)
Originalartikel auf JapanischDieser Leitfaden beruht auf einem MONOSCOPE-Artikel für Leser in Japan: 電縫管とシームレス管の違い|JIS記号(E・S・B)早見表と見分け方・使い分け


