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202624.10.

Japanische technische Zeichnungen lesen: JIS B 0001 kompakt

Zeichnungen & NormenAktualisiert am 24.10.202620 Min. Lesezeit

Ein japanischer Kunde oder Lieferant schickt Ihnen eine Zeichnung. Die Ansichten wirken vertraut, doch das Schriftfeld ist japanisch beschriftet, an den Bohrungen stehen Katakana wie キリ, und die Draufsicht liegt über statt unter der Vorderansicht. Wo fangen Sie an?

Japanische Maschinenbauzeichnungen folgen den Japanese Industrial Standards (JIS), vor allem JIS B 0001 (Technische Zeichnungen für den Maschinenbau). Viele Symbole wie φ, R oder Senkung und Tiefe kennen Sie aus ISO- und ASME-Zeichnungen. Der wichtigste Unterschied für Leser in Deutschland, Österreich und der Schweiz: JIS zeichnet standardmäßig in Projektionsmethode 3, nicht in der hier üblichen Projektionsmethode 1. Dazu kommen die japanischen Begriffe im Schriftfeld, die Fasenangabe „C“, Katakana-Bearbeitungshinweise und allgemeine Hinweise in japanischer Sprache.

Dieser Leitfaden geht eine japanische Zeichnung in einer bewährten Reihenfolge für Fertigung, Qualitätsprüfung und Einkauf durch: Schriftfeld, Ansichten, Linienarten, Schnitte, Maßzeichen, Bohrungs- und Gewindeangaben, Toleranzen. Am Ende finden Sie eine Prüfliste und Fragen, die Sie an die japanische Seite zurückgeben können.

Inhalt
  1. Zuerst das Schriftfeld lesen
  2. Projektionsmethode 3 statt Methode 1
  3. Linienarten und ihre Bedeutung
  4. Schnittdarstellungen und Schraffur
  5. Maßzeichen: φ, R, C, □ und weitere
  6. Bohrungs- und Gewindeangaben: Kiri, Zaguri, M10
  7. Toleranzen, Passungen und Oberflächen
  8. Eine Lesereihenfolge, die die großen Fehler abfängt
  9. Prüfliste vor Angebot, Fertigung oder Prüfung
  10. Fragen an die japanische Seite
  11. Grenzen dieses Leitfadens
  12. FAQ
  13. Quellen

Zuerst das Schriftfeld lesen

Bevor Sie sich eine einzige Ansicht anschauen, lesen Sie das Schriftfeld (表題欄, hyodairan) unten rechts. Dort steht, um welches Teil es sich handelt, welcher Maßstab und welche Projektionsmethode gelten und welchen Änderungsstand Sie vor sich haben. Diese Angaben brauchen Sie, um die Maße richtig einzuordnen.

Innerhalb des Zeichnungsrahmens finden Sie meist die Ansichten, einen Bereich für Hinweise, einen Änderungsblock und das Schriftfeld. Die Aufteilung unterscheidet sich von Firma zu Firma, das Schriftfeld unten rechts haben aber die meisten gemeinsam.

Abbildung 1: Die Bereiche einer japanischen Maschinenbauzeichnung

Prüfen Sie das Schriftfeld unten rechts, bevor Sie die Ansichten lesen.

AnsichtenVorderansicht mit Draufsicht, Seitenansicht, Schnitten und Einzelheiten. Hier stehen Maße und Symbole.
Hinweise (chuki)Angaben für das ganze Teil, etwa „Kanten ohne gesonderte Angabe C0.5“ oder „Allgemeintoleranzen JIS B 0405-m“
Änderungsblock / StücklisteÄnderungshistorie (Änderungszeichen, Datum, Inhalt). Zusammenbauzeichnungen führen hier oft auch die Teile auf.
SchriftfeldZeichnungsnummer, Benennung, Werkstoff, Maßstab, Projektionsmethode, Datum, Namen von Ersteller und Freigebendem

Aufteilung und Feldbezeichnungen sind firmenspezifisch. JIS B 0001 nennt die Angaben, die ein Schriftfeld enthalten soll.

JIS B 0001 nennt für das Schriftfeld unter anderem Zeichnungsnummer, Benennung, Firmenname, die Unterschrift des Verantwortlichen, das Erstellungsdatum, den Maßstab und die Projektionsmethode. In der Praxis ergänzen die meisten Firmen Werkstoff, Oberflächenbehandlung und Wärmebehandlung. Wer mit Schriftfeldern nach DIN EN ISO 7200 arbeitet, findet vieles wieder, eine feste Feld-für-Feld-Entsprechung gibt es aber nicht.

Japanische Begriffe im Schriftfeld

Die folgende Tabelle zeigt die Bezeichnungen, denen Sie am häufigsten begegnen. Die genaue Schreibweise variiert je nach Firma, nehmen Sie die Tabelle daher als Ausgangspunkt.

JapanischUmschriftDeutschWorauf achten
図番 / 図面番号zuban / zumen bangoZeichnungsnummerStimmt mit Bestellung und Angebot überein
品名 / 図名hinmei / zumeiBenennung / TeilenameEntspricht dem Teil, das Sie fertigen oder prüfen sollen
材質zaishitsuWerkstoffJIS-Bezeichnung (z. B. SUS304, A5052); soll eine EN-Sorte eingesetzt werden, vorher klären
数量suryoMengeOb Stück pro Baugruppe oder Bestellmenge gemeint ist
表面処理hyomen shoriOberflächenbehandlung (Galvanik, Eloxal, Beschichtung)Art und, falls angegeben, Schichtdicke
熱処理netsu shoriWärmebehandlungVerfahren und Zielhärte
尺度shakudoMaßstabNur zur Orientierung; nie aus der Zeichnung abmessen
投影法toeihoProjektionsmethodeMethode 3 (第三角法, dai-san-kakuho) oder Methode 1 (第一角法, dai-ikkaku-ho)
単位tan'iEinheitIn der Regel mm
普通公差futsu kosaAllgemeintoleranzenNorm und Toleranzklasse, z. B. JIS B 0405-m
改訂 / 改訂記号kaitei / kaitei kigoÄnderung / ÄnderungszeichenNeuester Stand; was sich geändert hat
設計 / 製図 / 検図 / 承認sekkei / seizu / kenzu / shoninKonstruiert / gezeichnet / geprüft / freigegebenErforderliche Unterschriften oder Stempel nach vereinbartem Verfahren vorhanden
日付hizukeDatumMeist Jahr/Monat/Tag, z. B. 2026/03/05 = 05.03.2026
注記chukiHinweiseAllgemeine Angaben, die für das ganze Teil gelten

Im Werkstofffeld stehen JIS-Bezeichnungen. SUS304 liegt zum Beispiel nahe an 1.4301 (X5CrNi18-10, EN 10088), A5052 nahe an EN AW-5052. Ob die Sorte für Ihr Teil gleichwertig ist, klären Sie mit dem Lieferanten und lassen die Ersatzsorte schriftlich freigeben.

Zuerst den Änderungsstand prüfen

Das Änderungszeichen wird leicht übersehen. Eine Zeichnung kann dieselbe Nummer behalten, während sich ihre Maße von Stand zu Stand ändern. Prüfen Sie vor Angebot, Fertigung oder Prüfung, ob Sie den neuesten Änderungsstand haben; so vermeiden Sie am einfachsten Teile nach einer veralteten Zeichnung.

Eine Zeichnung transportiert die Absicht des Konstrukteurs. Maße und Symbole sind mit Blick auf Funktion und Montage gewählt. Wirkt etwas ungewöhnlich, fragen Sie nach, statt einen Fehler zu unterstellen.

Maßstab, Einheiten und Dezimalpunkt

Der Maßstab „1:2“ bedeutet, dass das Teil in halber Größe gezeichnet ist. Die Maßzahlen geben immer die wirklichen Maße an, unabhängig vom Maßstab, deshalb nie aus dem Ausdruck abmessen.

Nach JIS B 0001 werden Längen in Millimetern ohne Einheitenzeichen angegeben, „50“ heißt also 50 mm, Winkel in Grad. Anders als in Deutschland üblich steht auf japanischen Zeichnungen in der Regel ein Dezimalpunkt: „8.6“ bedeutet 8,6 mm. In diesem Artikel zitieren wir Angaben von der Zeichnung mit Punkt und schreiben sonst mit Komma.

Projektionsmethode 3 statt Methode 1

Nach JIS erstellte Zeichnungen verwenden grundsätzlich Projektionsmethode 3. JIS B 0001 legt fest, dass Ansichten nach dieser Methode angeordnet werden, wie in den USA nach ASME. In Deutschland und im übrigen Europa ist dagegen Projektionsmethode 1 verbreitet, beschrieben in DIN ISO 5456-2. Wer täglich in Methode 1 liest, interpretiert eine japanische Zeichnung schnell spiegelverkehrt.

Bei Methode 3 ist die Vorderansicht die Bezugsansicht. Die Draufsicht liegt darüber, die Ansicht von rechts liegt rechts daneben. Kurz gesagt: Jede Ansicht steht auf der Seite, von der aus Sie auf das Teil blicken.

Abbildung 2: Anordnung der Ansichten in Projektionsmethode 3

Ein abgesetzter Block mit einer senkrechten Durchgangsbohrung, aus drei Richtungen gesehen.

Draufsicht(von oben gesehen)VorderansichtSeitenansicht v. r.Breite Volllinie = sichtbare KanteStrichlinie = verdeckte BohrungBlaue Strichpunktlinie = Mittellinie

Die hellen punktierten Linien zeigen nur, wie die Ansichten zueinander ausgerichtet sind (gleiche Breite und Höhe). Auf einer echten Zeichnung erscheinen sie nicht.

Die Vorderansicht zeigt am meisten

Die Vorderansicht ist nicht zwingend die Seite, die man umgangssprachlich „vorne“ nennen würde. Nach JIS B 0001 wird die Ansicht, die das Teil am deutlichsten zeigt, zur Vorderansicht (Hauptansicht).

Auf Fertigungszeichnungen wird das Teil meist in der Lage gezeichnet, die es bei den meisten Bearbeitungsschritten einnimmt, und ohne besonderen Grund liegend. Eine Drehwelle ist deshalb in der Regel waagerecht dargestellt.

Ansichten immer zusammen lesen

Aus einer einzelnen Ansicht lässt sich die Form nicht erkennen. Vorderansicht und Draufsicht haben dieselbe Breite, Vorderansicht und Seitenansicht dieselbe Höhe. Verfolgen Sie jede Linie bis zur entsprechenden Stelle in der nächsten Ansicht.

In Abbildung 2 fluchtet der Kreis der Draufsicht mit den Strichlinien in Vorder- und Seitenansicht, es handelt sich also um eine Durchgangsbohrung. Ist die Form nicht sofort klar, hilft eine schnelle räumliche Skizze auf Papier.

Heute leiten auch japanische Firmen 2D-Zeichnungen üblicherweise aus 3D-CAD-Modellen ab, und das Modell kommt manchmal mit. Fragen Sie nach, was gilt, wenn Modell und Zeichnung voneinander abweichen.

Methode 1 und Methode 3 unterscheiden

In Methode 1 sind die Ansichten vertauscht: Die Draufsicht liegt unter der Vorderansicht, die Ansicht von rechts liegt links. JIS lässt Methode 1 nur zu, wenn die Anordnung nach Methode 3 nicht auf das Blatt passt oder die Zeichnung schwerer verständlich machen würde. Dann muss das Symbol für Methode 1 im Schriftfeld oder in seiner Nähe stehen.

Abbildung 3: Projektionsmethode 3 und Methode 1 im Vergleich

Gleiches Teil, umgekehrte Anordnung.

Methode 3
Methode 1
Ansicht von oben
Über der Vorderansicht
Unter der Vorderansicht
Ansicht von rechts
Rechts neben der Vorderansicht
Links neben der Vorderansicht
Merkregel
Die Ansicht steht auf der Seite, von der Sie schauen
Die Ansicht steht auf der Gegenseite
Wo üblich
Japan (JIS), USA (ASME)
Deutschland, Österreich, Schweiz, übriges Europa (verbreitet)
Stellung in JIS
Standard (JIS B 0001)
Zulässig, wenn Platz oder Verständlichkeit es erfordern; Symbol muss angegeben sein

Prüfen Sie das Projektionssymbol (ein Kegelstumpf in zwei Ansichten) im Schriftfeld oder in seiner Nähe.

Eine verwechselte Projektionsmethode ergibt ein spiegelbildliches Teil, Bohrungen und Absätze sitzen auf der falschen Seite. Prüfen Sie das Projektionssymbol auf jeder Zeichnung, besonders wenn Sie im selben Projekt Zeichnungen aus Japan und aus Europa nebeneinander bearbeiten oder alte Zeichnungen vorliegen.

Linienarten und ihre Bedeutung

Jede Linie auf einer japanischen Zeichnung hat eine festgelegte Bedeutung. JIS B 0001 ordnet jeder Kombination aus Linienart (Volllinie, Strichlinie, Strichpunktlinie) und Linienbreite eine Verwendung zu. Die Linie selbst zeigt also, ob es sich um eine Kante, ein verdecktes Formelement oder eine Maßlinie handelt.

JIS kennt drei Linienbreiten (schmal, breit, sehr breit), in der Regel im Verhältnis 1:2:4. Das System ähnelt DIN EN ISO 128-2, das Sie aus der eigenen Zeichnungspraxis kennen. Für den ersten Überblick genügt: Breite Volllinien sind sichtbare Kanten, schmale Linien tragen Zusatzinformationen.

Abbildung 4: Häufige Linienarten und ihre Verwendung

Linienart und Linienbreite zeigen, was eine Linie darstellt.

Linie
Art / Bezeichnung
Was sie zeigt
Volllinie, breit / sichtbare Kante
Sichtbare Umrisse des Teils
Volllinie, schmal / Maß- und Maßhilfslinie
Linien für Maße, Hinweislinien und Ähnliches
Strichlinie / verdeckte Kante
Bohrungen und Absätze, die von außen nicht sichtbar sind
Strichpunktlinie, schmal / Mittellinie
Mitte einer Bohrung oder Welle, Symmetrielinie
Strich-Zweipunktlinie, schmal
Nachbarteile oder Endlagen beweglicher Teile, nur zur Information
Zickzack- oder Freihandlinie, schmal / Bruchlinie
Begrenzung einer Teilansicht oder eines Ausbruchs
Strichpunktlinie, an den Enden breit / Schnittverlauf
Wo ein Schnitt gelegt ist
Gleichmäßige schmale Linien / Schraffur
Schnittfläche in einer Schnittdarstellung

Auswahl häufiger Verwendungen nach JIS B 0001:2019. Verdeckte Kanten dürfen als schmale oder breite Strichlinie gezeichnet werden.

Einsteiger verwechseln oft Strichlinie und Strichpunktlinie. Die Strichlinie besteht aus gleich langen kurzen Strichen, die Strichpunktlinie wechselt lange Striche und Punkte ab. Die Strichlinie zeigt eine verdeckte Form, die Strichpunktlinie eine Mittellage, keine Form.

Auch die Strich-Zweipunktlinie wird leicht missverstanden. Sie zeigt ergänzende Informationen wie ein Anschlussteil oder eine andere Stellung eines beweglichen Teils. Lesen Sie sie nicht als zusätzliche Kontur, die bearbeitet werden soll.

Schnittdarstellungen und Schraffur

Ein halbierter Stahlflansch neben einem ungeschnittenen Flansch

Hat ein Teil innen Bohrungen und Nuten, füllt sich die Außenansicht mit sich überlagernden Strichlinien. Ein Schnitt löst das: Das Teil wird an einer gedachten Ebene geschnitten, und die Innenform wird so gezeigt, wie sie an der Schnittstelle aussieht.

Die Schnittfläche kann mit gleichmäßigen, schmalen schrägen Linien schraffiert sein. Schraffierte Bereiche sind geschnittenes Material, nicht schraffierte Bereiche meist Hohlräume. Ausnahmen wie ungeschnitten gezeichnete Wellen und Schrauben folgen weiter unten. Ein Schnittverlauf in einer anderen Ansicht, gekennzeichnet mit Buchstaben wie „A-A“, zeigt, wo geschnitten wurde.

Schnittarten

JIS B 0001 beschreibt mehrere Schnittarten. Der Zeichner wählt die, die das benötigte Innendetail am einfachsten zeigt:

  • Vollschnitt: Das ganze Teil wird in der Ebene geschnitten, die seine Grundform am besten zeigt
  • Halbschnitt: Bei symmetrischen Teilen wird eine Hälfte als Ansicht, die andere als Schnitt gezeichnet
  • Teilschnitt (Ausbruch): Nur der interessierende Bereich wird geschnitten, begrenzt durch eine Bruchlinie
  • In die Ansicht gedrehter Querschnitt (Profilschnitt): Der Querschnitt eines Arms oder einer Rippe wird um 90° gedreht in die Ansicht gezeichnet
  • Zusammengesetzter Schnitt: Mehrere Schnittebenen werden zu einer Schnittdarstellung verbunden

Halbschnitte sind bei rotationssymmetrischen Flanschen und Deckeln üblich. Mit der Mittellinie als Trennung zeigt eine Ansicht sowohl die Außenform als auch die inneren Absätze.

Teile, die nicht längs geschnitten werden

Auf Zusammenbauzeichnungen erscheinen Wellen und Schrauben in einer Schnittdarstellung oft ungeschnitten. Das ist kein Versehen. JIS B 0001 legt fest, dass Wellen, Stifte, Schrauben, Muttern, Scheiben, Passfedern, Stahlkugeln und ähnliche Teile nicht in Längsrichtung geschnitten werden.

Ein massives Teil wie eine Welle oder Schraube zu schneiden, bringt keine neue Information. Auch Rippen, Arme und Zahnradzähne werden nicht längs geschnitten, weil die Form dadurch schwerer erkennbar würde. Fehlt einem Teil im Schnitt die Schraffur, ist das wahrscheinlich der Grund.

Maßzeichen: φ, R, C, □ und weitere

Eine Zahl allein sagt nicht, ob sie einen Durchmesser oder einen Radius bezeichnet. Das Zeichen vor der Zahl tut es: Es zeigt, welche Art von Maß Sie vor sich haben. JIS nennt diese Zeichen 寸法補助記号 (sunpo hojo kigo), wörtlich „Hilfszeichen für Maße“.

Abbildung 5: Maßzeichen auf einen Blick

Das Zeichen vor der Zahl zeigt, was das Maß beschreibt.

φDurchmesserφ20 = Kreis oder Zylinder mit 20 mm Durchmesser
RRadiusR5 = Radius 5 mm
CFase 45°C1 = Fase 45°, 1 mm von der Kante
□Quadrat□30 = quadratischer Querschnitt 30 mm
SφKugeldurchmesserDurchmesser einer Kugelfläche
SRKugelradiusRadius einer Kugelfläche
tDicket2 = Blech 2 mm dick
⌒BogenlängeLänge entlang des Bogens, nicht der Sehne
CRKontrollierter RadiusGlatter Übergang, dessen Radius innerhalb der Toleranz liegt
⌴Flachsenkung (zylindrisch)Senkung mit ebenem Grund für einen Schraubenkopf
⌵KegelsenkungKegelige Senkung für Senkschrauben
↧Tiefe↧10 = 10 mm tief

Auswahl aus den Maßzeichen nach JIS B 0001:2019. Die Zeichen für Flachsenkung, Kegelsenkung und Tiefe kamen mit der Ausgabe 2010 hinzu; ältere Zeichnungen schreiben sie oft auf Japanisch aus.

Am häufigsten sehen Sie φ, R und C. Japanische Zeichnungen schreiben das Durchmesserzeichen oft als φ (griechisches Phi); es bedeutet dasselbe wie Ø. R ist der Radius einer Rundung. C gibt die Größe einer 45°-Fase an: C1 bedeutet eine Fase 45° mit 1 mm Schenkellänge. Auf deutschen Zeichnungen steht dieselbe Fase meist als 1 × 45°, deshalb sorgt das „C“ in europäischen Werkstätten gelegentlich für Rückfragen.

In den Hinweisen steht oft eine allgemeine Angabe wie 指示なき角部はC0.5 (shiji naki kakubu wa C0.5), also „alle Kanten ohne gesonderte Angabe mit C0.5 fasen“. Sie gilt auch dort, wo an der Kante kein Zeichen steht. Lesen Sie die Hinweise deshalb immer zusammen mit den Ansichten.

φ steht nicht nur in Kreisansichten, sondern auch an Formelementen, die von der Seite rechteckig aussehen. Ein φ an einem rechteckig wirkenden Element bedeutet, dass es zylindrisch ist, so spart der Zeichner eine Ansicht.

Bohrungs- und Gewindeangaben: Kiri, Zaguri, M10

Ein Aluminiumblock mit Gewindebohrung, gebohrter Bohrung und Bohrung mit Flachsenkung

Bohrungsangaben packen viele Informationen auf wenig Raum und werden darum leicht falsch gelesen. Eine Hinweislinie kann Anzahl, Durchmesser, Verfahren sowie Durchmesser und Tiefe der Senkung tragen. Zerlegen Sie die Angabe in ihre Teile und lesen Sie von links nach rechts.

Abbildung 6: Eine Bohrungsangabe zerlegt

In ihre Bestandteile zerlegt, wird die Zeile kaum noch falsch gelesen.

4×Anzahlφ9Bohrungs-Øキリgebohrt⌴φ14Senkungs-Ø↧8.6Senktiefe
Im Klartext„Vier Bohrungen Ø 9 mm, jeweils mit Flachsenkung Ø 14 mm, 8,6 mm tief.“
Gewindebohrung: M6↧12„Metrisches Regelgewinde M6, Gewindetiefe 12 mm.“ Die Tiefe der Kernlochbohrung kann getrennt von der Gewindetiefe angegeben sein.

Werte sind Beispiele. Ältere Zeichnungen schreiben dieselbe Angabe auf Japanisch aus, z. B. 4-φ9キリ φ14深ザグリ深さ8.6.

Katakana-Hinweise: Kiri, Rima, Zaguri

Die Katakana hinter einem Bohrungsdurchmesser sind ein kurzer Verfahrenshinweis. JIS B 0001 legt diese vereinfachten Angaben fest:

Auf der ZeichnungUmschriftBedeutung
キリkiriGebohrt
リーマrimaGerieben
打ヌキuchinukiGestanzt (gelocht)
イヌキinukiGegossen (vorgegossene Bohrung)

Eine gebohrte Bohrung (kiri) ist nicht sehr genau. Eine geriebene Bohrung wird gebohrt und dann mit der Reibahle auf Maß und glattere Oberfläche gebracht. Konstrukteure schreiben sie dort vor, wo es auf die Passung ankommt, etwa bei Bohrungen für Passstifte.

Eine ザグリ (zaguri) ist eine Flachsenkung, die dem Schraubenkopf eine ebene Auflage gibt oder ihn unter die Oberfläche bringt. Eine 深ザグリ (fuka-zaguri, tiefe Senkung) nimmt den ganzen Schraubenkopf auf, eine 皿ザグリ (sara-zaguri) ist eine Kegelsenkung für Senkschrauben.

Gewindeangaben: M10 oder M10×1.25

Nach JIS B 0123 (Bezeichnung von Gewinden) wird ein metrisches Gewinde als „M“, Nenndurchmesser, „ד und Steigung geschrieben, wie Sie es von DIN 13 kennen. Beim Regelgewinde gehört zu jedem Durchmesser nur eine Steigung, deshalb entfällt sie meist.

M10 als Regelgewinde hat 1,5 mm Steigung, auf der Zeichnung steht also nur „M10“. „M10×1.25“ bezeichnet ein Feingewinde. Beide sehen fast gleich aus, eine M10-Schraube passt aber nicht in eine Gewindebohrung M10×1,25. Prüfen Sie die Steigung beim Einkauf der Verbindungselemente und bei der Montage.

Sie sehen eventuell auch „LH“ für Linksgewinde und Toleranzklassen wie „6H“ oder „6g“: Großbuchstaben für Innengewinde, Kleinbuchstaben für Außengewinde. Fehlt die Klasse, gilt die Werksnorm oder die Kundenspezifikation.

Toleranzen, Passungen und Oberflächen

Sind Form und Größe klar, folgt die Frage, wie genau das Teil sein muss. Die Zeichnung gibt die Genauigkeitsanforderungen als Zeichen und Zahlen an: wie weit ein Maß abweichen darf, wie Bohrung und Welle zusammenpassen und wie glatt eine Oberfläche sein muss.

Abbildung 7: Drei Arten von Genauigkeitsangaben

Maßtoleranz, Passung und Oberflächenbeschaffenheit haben jeweils eine eigene Schreibweise.

Maßtoleranzz. B. 50±0.1Wie weit ein Maß abweichen darf. Maße ohne Toleranz fallen unter die Allgemeintoleranzen in den Hinweisen oder im Schriftfeld.
Passungz. B. φ10H7, H7/g6Welche Passung sich aus Bohrung und Welle ergibt. Großbuchstabe = Bohrung, Kleinbuchstabe = Welle, die Zahl ist der Grundtoleranzgrad.
Oberflächez. B. Ra 1.6Rauheit. Ra ist der arithmetische Mittenrauwert in µm; je kleiner, desto glatter.
GrundsymbolJedes Fertigungsverfahren zulässig
Mit QuerstrichMaterialabtrag gefordert (z. B. spanend)
Mit KreisMaterialabtrag unzulässig; Oberfläche bleibt im Zustand des vorherigen Arbeitsgangs

Oberflächensymbole nach JIS B 0031. Kennwerte wie Ra stehen unter dem Querstrich des Symbols oder in seiner Nähe.

Maßtoleranzen und Allgemeintoleranzen

„50±0.1“ heißt, dass jedes Istmaß von 49,9 mm bis 50,1 mm in Ordnung ist. Nicht jedes Maß trägt eine Toleranz. Maße ohne eigene Toleranz fallen unter die Allgemeintoleranzen (普通公差, futsu kosa).

Nach JIS B 0001 werden Normnummer und Toleranzklasse einmal im Schriftfeld oder in seiner Nähe angegeben. JIS B 0405 wurde aus ISO 2768-1 übernommen, „JIS B 0405-m“ liegt daher inhaltlich nahe an der Ihnen bekannten Angabe „ISO 2768-m“. Maßgebend bleiben aber Norm, Ausgabe und Klasse auf der Zeichnung; eine andere Norm legen Sie nur nach Rücksprache zugrunde.

Form- und Lagetoleranzen (Ebenheit, Rechtwinkligkeit, Position usw.) stehen in Toleranzrahmen. Sie folgen eigenen Regeln und sind nicht Thema dieses Leitfadens.

Passungen: H7/g6

Buchstabe und Zahl hinter einem Maß, etwa „φ10H7“, sind ein Toleranzkurzzeichen nach JIS B 0401, das ISO 286 entspricht und damit dem System, das Sie aus DIN EN ISO 286 kennen. Großbuchstaben gelten für Bohrungen, Kleinbuchstaben für Wellen; die Zahl ist der Grundtoleranzgrad, je größer, desto breiter die Toleranz.

Eine Bohrung φ10H7 muss zwischen 10,000 mm und 10,015 mm liegen, eine Welle φ10g6 zwischen 9,986 mm und 9,995 mm. Kombiniert als „H7/g6“ ergibt das eine verbreitete Spielpassung: Die Welle lässt sich einschieben, es bleibt ein kleines Spiel.

Oberflächenbeschaffenheit: Ra

Das Hakensymbol gibt die Oberflächenbeschaffenheit an (Rauheit und Rillenrichtung). JIS B 0031 nutzt drei Varianten: Grundsymbol, Symbol mit Querstrich (Materialabtrag gefordert) und Symbol mit Kreis (Materialabtrag unzulässig). „Ra 1.6“ am Symbol bedeutet einen arithmetischen Mittenrauwert von 1,6 µm.

Das Symbol kann auch das Verfahren (etwa Schleifen) und die Rillenrichtung tragen. Konstrukteure schreiben an Funktionsflächen kleinere Werte vor, etwa an Gleit- und Dichtflächen. In Deutschland hat DIN EN ISO 21920-1 die DIN EN ISO 1302 ersetzt, Ihre eigenen Zeichnungen folgen daher womöglich einer neueren Ausgabe. Fragen Sie im Zweifel, nach welcher Normausgabe der Partner die Oberflächen angibt. Sehen Sie stattdessen alte Dreieckszeichen (▽▽▽), brauchen Sie die Zuordnung des japanischen Partners. Galvanik, Lackierung und Wärmebehandlung stehen meist in den Hinweisen.

Eine Lesereihenfolge, die die großen Fehler abfängt

Ein Prüfer misst eine abgesetzte Welle mit einer Bügelmessschraube auf einer Messplatte

Lesen Sie vom Ganzen zum Detail und von der Form zur Genauigkeit. Wer mit einzelnen Maßen anfängt, übersieht leicht die großen Fehler, etwa eine verwechselte Projektionsmethode oder einen veralteten Änderungsstand.

Abbildung 8: Sechs Schritte zum Lesen einer Zeichnung

Vom Ganzen zum Detail, von der Form zur Genauigkeit.

Grundlagen klären
01Schriftfeld prüfenZeichnungsnummer, Änderungsstand, Werkstoff, Maßstab, Projektionsmethode
02Gesamtform erfassenWas das Teil ist und wie es in der Vorderansicht liegt
03Tiefe und Innenform lesenLinien in Draufsicht, Seitenansicht und Schnitt zuordnen
Anforderungen aufnehmen
04Maße und Zeichen lesenφ, R, C sowie Bohrungs- und Gewindeangaben
05Genauigkeit und Hinweise prüfenToleranzen, Passungen, Oberflächen, allgemeine Hinweise
06Unklares nachfragenBeim Konstrukteur bestätigen lassen statt raten

Fertigung, Prüfung und Einkauf setzen unterschiedliche Schwerpunkte, die Schritte 01–03 sind aber für alle gleich.

Jede Rolle achtet auf andere Teile der Zeichnung:

  • Fertigung: Verfahren und Genauigkeitsanforderungen
  • Qualitätsprüfung: Toleranzen, Oberflächen und was wo zu messen ist
  • Einkauf: Werkstoff, Oberflächenbehandlung, Gewindeart und andere Angaben, die bestimmen, was Sie bestellen

In der Prüfung werden die Toleranzen der Zeichnung zu den Annahmekriterien für Wareneingangs- und Warenausgangsprüfung.

Der letzte Schritt ist so wichtig wie der erste. Lässt sich ein Formelement auf zwei Arten lesen oder ist ein Zeichen unbekannt, führt Raten schnell zu Ausschuss. Vor der Bearbeitung beim Konstrukteur nachzufragen, ist meist der schnellste und sicherste Weg.

Prüfliste vor Angebot, Fertigung oder Prüfung

Gehen Sie diese Punkte durch, bevor Sie ein Angebot abgeben oder die Fertigung starten:

  • Zeichnungsnummer und Änderungsstand stimmen mit Bestellung oder Anfrage überein
  • Projektionssymbol geprüft (Methode 3 ist der JIS-Standard, nicht Methode 1)
  • Einheit Millimeter bestätigt, Dezimalpunkt richtig gelesen
  • Werkstoff (材質) und Lieferzustand geprüft; falls eine EN-Ersatzsorte vorgesehen ist, vor der Beschaffung schriftlich freigeben lassen
  • Oberflächenbehandlung (表面処理) und Wärmebehandlung (熱処理) einschließlich Schichtdicke oder Härte
  • Norm und Klasse der Allgemeintoleranzen (z. B. JIS B 0405-m)
  • Allgemeine Hinweise übersetzt, besonders Fasen- und Kantenangaben wie C0.5
  • Bohrungsangaben zerlegt in Anzahl, Durchmesser, Verfahren, Senkung und Tiefe
  • Gewindesteigung bestätigt (M10 Regelgewinde oder M10×1.25 Feingewinde) und, falls angegeben, Toleranzklasse
  • Passungen (H7, g6) anhand der Tabellen nach JIS B 0401 / ISO 286 in Grenzmaße umgerechnet
  • Oberflächensymbole und Kennwerte, auch alte Dreieckszeichen
  • Status des 3D-Modells: nur zur Information, oder gilt es dort, wo die Zeichnung nichts sagt?

Fragen an die japanische Seite

Japanische Zeichnungen verweisen mitunter auf Werksnormen, die Ihnen nicht vorliegen. Ist etwas unklar, fragen Sie vor Beginn schriftlich nach. Nützliche Fragen:

  • Ist das der neueste Änderungsstand? Was hat sich gegenüber dem vorigen Stand geändert?
  • Welche Allgemeintoleranzen gelten, wenn das Schriftfeld keine nennt?
  • Dürfen wir statt der JIS-Sorte eine nahe EN-Sorte verwenden? Welches Prüfzeugnis brauchen Sie?
  • Was ist bei Fasen und Kanten ohne gesonderte Angabe zulässig?
  • Auf welche Werksnormen (Gewinde, Oberflächenbehandlung, Kennzeichnung) verweist die Zeichnung, und können Sie diese auf Englisch schicken?
  • Was gilt, wenn 3D-Modell und Zeichnung voneinander abweichen?

Eine kurze Vorlage zum Anpassen. Sie ist auf Englisch gehalten; passen Sie sie an die vereinbarte Korrespondenzsprache an (Zeichnungsnummer und Punkte sind erfunden):

Subject: Questions on drawing ABC-1234 Rev. B

Dear [Name],

Thank you for sending drawing ABC-1234 Rev. B. Before we quote, could you please confirm the following?

1. Is Rev. B the latest revision?
2. The title block does not show a general tolerance. Please confirm the applicable standard and tolerance class (e.g., JIS B 0405-m).
3. Material is SUS304. May we use EN 1.4301 (X5CrNi18-10) sheet with an EN 10204 3.1 inspection certificate?
4. Note 2 says "C0.5 for unspecified edges." Does this also apply to the edges of the φ9 holes?
5. Hole callout 4×φ9 キリ ⌴φ14 ↧8.6: please confirm the counterbore depth of 8.6 mm.

Best regards,
[Your name]

Grenzen dieses Leitfadens

  • Der Leitfaden folgt JIS B 0001:2019. Ältere Zeichnungen können frühere Schreibweisen enthalten, etwa auf Japanisch ausgeschriebene Bohrungsangaben.
  • Aufbau und Feldbezeichnungen des Schriftfelds sind firmenspezifisch. Die Begriffstabelle zeigt übliche Bezeichnungen, keinen genormten Satz.
  • Werksnormen und Kundenspezifikationen können von den hier beschriebenen allgemeinen Regeln abweichen. Scheinen sie sich zu widersprechen, fragen Sie den Kunden, was Vorrang hat.
  • Form- und Lagetolerierung sowie Schweißsymbole sind nicht Thema dieses Leitfadens.
  • Werkstoffentsprechungen, Toleranzwerte und Passungen prüfen Sie vor der Fertigung an den gültigen Normen und stimmen sie mit der japanischen Seite ab.

FAQ

Verwenden japanische Zeichnungen Projektionsmethode 1 oder 3?

Methode 3. JIS B 0001 legt sie als Standard fest, wie ASME in den USA. Methode 1, die in Deutschland übliche Anordnung, ist nur zulässig, wenn Platz oder Verständlichkeit es erfordern; dann muss das Symbol im Schriftfeld oder in seiner Nähe stehen.

In welcher Einheit sind japanische Zeichnungen bemaßt?

In Millimetern. Nach JIS B 0001 stehen Längen ohne Einheitenzeichen, „50“ heißt also 50 mm. Winkel werden in Grad angegeben. Dezimalstellen stehen in der Regel mit Punkt.

Was bedeutet C1 auf einer japanischen Zeichnung?

Eine Fase 45° mit 1 mm Schenkellänge. Auf deutschen Zeichnungen steht dieselbe Fase meist als 1 × 45°.

Was bedeutet キリ (kiri) auf einer japanischen Zeichnung?

Die Bohrung wird gebohrt. Weitere Katakana-Hinweise sind リーマ (gerieben), 打ヌキ (gestanzt) und イヌキ (vorgegossen).

Was ist der Unterschied zwischen M10 und M10×1.25?

M10 ist ein Regelgewinde mit 1,5 mm Steigung; die Steigung entfällt, weil es je Durchmesser nur eine gibt. M10×1.25 ist ein Feingewinde mit 1,25 mm Steigung. Die beiden sind nicht austauschbar.

Quellen

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Über die Redaktion

MONOSCOPE-RedaktionFOUNDER & EDITOR

Rund zehn Jahre bei einem Anlagenhersteller und einem Anlagenbauunternehmen in Angebot, Konstruktion und Inbetriebnahme von Anlagen tätig, danach Wechsel ins Online-Marketing. Berät heute B2B-Hersteller zu ihren Websites und hilft ihnen, Produkte und Technik verständlich zu erklären. Besitzt die japanischen staatlichen Lizenzen als Energy Manager und als Elektro-Chefingenieur der dritten Klasse.

Betreibt seit 2017 einen Technik-Blog (über 500 Artikel) und einen japanischsprachigen YouTube-Kanal mit rund 20.000 Abonnenten. Jeder Leitfaden entsteht aus der Perspektive der japanischen Werkshalle und wird mit den zitierten Normen abgeglichen.

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